Drama - Romance

Single-Leben mit Hindernissen.

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Review | Kritik | Bewertung
Für immer Single? (2014)

Bewertung: 4,5 von 6
Studio: Universum Film
www.fuer-immer-single.de

Es gibt sie also noch... jene Filme, die das Image eines Schauspielers festigen und letztlich davon profitieren, dass die halbe Frauenwelt beim Anblick des nächstbesten Hollywood-Schönlings nicht nur feuchte Augen bekommt.  Ich kann mich noch sehr gut an die diesjährigen MTV Movie Awards erinnern, als ein gewisser Zac Efron passen zu seiner Preisverleihung in der Kategorie "Best Shirtless Performance" von der Laudatorin Rita Ora das Hemd vom Körper gerissen bekam. Eine Szene, die so manchem männlichen Branchenkollegen nur ein müdes Lächeln abringen konnte, zeigten Jake Gyllenhaal in Love And Other Drugs (2010) oder Ashton Kutcher in Toy Boy (2009) doch ganz anderen Körpereinsatz. Nachdem ich jetzt die volle Aufmerksamkeit unserer Leserinnen habe, kommen wir zum eigentlichen Anlass dieses Artikels, der Filmkritik zur US-amerikanischen Komödie Für immer Single? (im Original: That Awkward Moment).

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Wenn Liebe plötzlich in die Luft fliegt.

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Review | Kritik | Bewertung
Love Is In The Air (2014)

Bewertung: 5 von 6
Studio: Capelight Pictures
www.capelight.de

Wo die Liebe hinfällt… hinterlässt sie nicht selten einen Scherbenhaufen. Diesen zu überqueren, kann je nach Zeitpunkt und Situation eine schmerzhafte Erfahrung sein, was ganz darauf ankommt, ob dies quasi „gefestigt“ mit dem passenden Schuhwerk geschieht. Da uns die Franzosen nicht nur in Sachen Mode voraus sind, sondern eben auch was herzlich romantische Liebeskomödien betrifft, darf man mit gewisser Freude bei Love Is In The Air mit an Bord kommen, sich fest anschnallen und bequem im Sitz zurücklehnen, während die Crew um Regisseur Alexandre Castagnetti für angenehme Unterhaltung sorgt. Man sollte den Film übrigens trotz der Namensgebung nicht mit Ma vie en l’air (2005) von Rémi Bezançon verwechseln. Amour & turbulences (so lautet der Originaltitel) läuft anders ab: wir begleiten zunächst zwei unterschiedliche Menschen bei ihren seltsam anmutenden Morgenritualen.

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Ein brillantes Ganovenstück.

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Review | Kritik | Bewertung
American Hustle (2014)

Bewertung: 6 von 6
Studio: Universal Pictures
www.americanhustle.de

Bei den Oscar-Verleihungen 2013 konnte die amerikanische Schauspielerin Jennifer Lawrence den begehrten Goldjungen einheimsen. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Rolle der Witwe Tiffany im Drama Silver Linings. An ihrer Seite spielte Hangover Darsteller Bradley Cooper, der für seine Verkörperung des manisch depressiven Pat ebenfalls für den Oscar nominiert war. Regisseur David O. Russell dachte sich wohl: „Mensch, wenn ich so ein tolles Schauspieler-Team habe, dann dreh ich mit denen doch gleich noch einen Film.“ Bei diesem neuen Werk handelt es sich um das Drama American Hustle, welches in diesem Jahr erneut als vielversprechender Oscar-Favorit gehandelt wurde. In insgesamt zehn Kategorien war der Streifen nominiert, ging bei den Verleihungen dann aber unverständlicherweise leer aus. Dabei waren die Hauptdarsteller Christian Bale und Amy Adams ebenso nominiert wie die Nebendarsteller Bradley Cooper und Jennifer Lawrence. Nachdem ich den Film gesehen habe, kann ich auch nur sagen: dies vollkommen zurecht.

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Friends forever - Brownie inklusive.

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Review | Kritik | Bewertung
Reine Männersache (2014)

Bewertung: 4,5 von 6
Studio: Universum Film
www.universumfilm.de

Michael (Nicholas Braun) und Matty (Hunter Cope) sind beste Freunde, bereits seit Kindheitstagen. Schon damals standen die beiden Jungs in der Theatergruppe gemeinsam auf der Bühne. Im letzten Jahr auf der High School warten auf die beiden viele unverhersehbare Herausforderungen, welche die langjährige Freundschaft auf die Probe stellen... Die 18-Jährigen schließen einen Pakt: bis zum Abschlussball sollen beide endlich zum Zuge kommen und ihre Jungfräulichkeit verlieren. Besiegeln wollen sie das am Abend des Abschlussballs mit einem selbstgebackenen Brownie (in den neben viel Schokolade auch etwas Gras gelangt ist). So beenden sie auch prompt ihre bisherigen (leider von Sex befreiten) Beziehungen: Michael gibt der augenscheinlich prüden Eva den Laufpass und Matty der hübschen Em (Dakota Johnson).

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Schauspielerisch vergeigt.

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Review | Kritik | Bewertung
Der Teufelsgeiger (2014)

Bewertung: 2,5 von 6
Studio: Universum Film
www.teufelsgeiger-film.de

Es klingt derart reizvoll und kühn zugleich, dass man es den Drahtziehern hinter dem Film Der Teufelsgeiger nicht großartig verübeln kann, ausgerechnet den beliebten Stargeiger David Garrett für die tragende Hauptrolle engagiert zu haben. Der Musiker, fast ein modernes Abziehbild an Talent, Aussehen und Massenwirkung eines gewissen Niccolo Paganini, passte einfach so gut auf die Rolle, dass man dabei die schauspielerische Unerfahrenheit des Virtuosen Garrett nur allzu gerne unter den Teppich gekehrt hätte. Dabei müsste man doch gar nicht so weit zurückschauen, um ein ähnliches gescheitertes Unterfangen als mahnende Warnung zu finden. Erst im Jahr 2010 besetzte der „Regie-Grobmotoriker“ Uwe Boll die Hauptrolle der deutschen Boxlegende Max Schmeling mit dem Sportler Henry Maske.

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