Electronic - House

Seichter Elektro-Pop aus Brighton.

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Review | Kritik | Bewertung
Kidda - Hotel Radio (2012)

Hotel Radio - KiddaBewertung: 3 von 6
Label: Go Jimmee (Groove Attack)
www.kiddamusic.com

Für all jene, denen der Name Kidda an dieser Stelle noch nichts sagen sollte, hier erst mal eine kurze Vorstellung. Hinter dem kurzen und einprägsamen Künstlernamen verbirgt sich der britische Elektro-Musiker und Videoproduzent Ste McGregor. Dieser macht bereits seit knapp acht Jahren Musik und veröffentlichte schon diverse Singles. Im Jahr 2008 kam dann sein Debütalbum mit dem Titel Going Up und im Jahr 2012 erschien nun sein zweites Album Hotel Radio. Beide Platten wurden von dem im südenglischen Brighton befindlichen Skint Records veröffentlicht, das auch schon Norman Cook alias Fatboy Slim produzierte. Beide Künstler, Kidda und Fatboy Slim haben aber nicht nur die gleiche Plattenfirma, sie sind sich sogar stilistisch ähnlich.

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Elektro-Klang zum Sprechgesang.

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Review | Kritik | Bewertung
AB Syndrom - Alles Deins (2012)

Alles deins - AB SyndromBewertung: 1 von 6
Label: Herr Direktor
www.absyndrom.de

Was tun, wenn man Anfang zwanzig ist, zu viel Zeit hat und irgendwie seine kreative Ader ausleben möchte? In früheren Jahrhunderten hätte man sich wohl mit einer Leinwand in ein Sonnenblumenfeld gestellt und Bilder gemalt, wäre schnell gealtert, hätte sich irgendwann im Absinth-Rausch ein Ohr abgeschnitten und wäre eines Tages als darbendes und verkanntes Genie mittellos gestorben. Heute ist es für Menschen mit kreativem Triebstau leichter und ungefährlicher sich auszuleben und selbst mit begrenzten musikalischen Mitteln kann man heutzutage versuchen, eine CD aufzunehmen. Wenn das dann auch noch tatsächlich gelingt, hat man es doch schon weit gebracht, oder?

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Durchwachsene Elektroklänge aus Belgien.

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Review | Kritik | Bewertung
Netsky - 2 (2012)

2 (Special Version) - NetskyBewertung: 3 von 6
Label: Hospital (Groove Attack)
www.netskymusic.com

Der belgische DJ Netsky (bürgerlicher Name: Boris Daenen) hat in diesem Jahr sein zweites Album veröffentlicht und dieses ganz schlicht mit 2 betitelt. Darauf zu finden sind insgesamt 17 Tracks, die genretechnisch dem sogenannten Liquid Funk zuzuordnen sind. Dieses Untergenre des Drum’n’Bass zeichnet sich zwar ebenfalls durch die Grundlinie von schnellen, sich permanent wiederholenden Samples von Drums und Bässen aus, darüber werden aber nicht jene harten und kantigen Klänge gelegt, die für klassischen Drum’n’Bass charakteristisch sind, sondern eher leichte, funkige und manchmal sogar leicht jazzig klingende Elemente. Dadurch wirken die Songs flüssiger, eingängiger und etwas massenkompatibler. Dies muss nicht bedeuten, dass Liquid Funk deshalb “weichgespült” klingt, wird aber in einem Musiklexikon als “Drum’n’Bass-to-go” bezeichnet, da er nicht nur im Umfeld von Clubs und Discos konsumierbar ist, sondern auch durchaus im privaten Umfeld genießbar. Soviel zur Musiktheorie...

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Ein über-flüssiges Album.

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Review | Kritik | Bewertung
Durstlöscher - Feierbiester (2012)

Feierbiester Super Deluxe Version - DurstlöscherBewertung: 0 von 6
Label: Ferryhouse Productions
www.wirsinddurstloescher.de

Heute ist ein denkwürdiger Tag, denn heute hat etwas ganz Besonderes seinen Weg auf meinen Schreibtisch gefunden. Ich habe das Album Feierbiester des Dancefloor-House-Projekts Durstlöscher aus einem braunen Umschlag gezogen, in die Anlage gelegt und mir die insgesamt 14 Tracks angehört. Ich lege Wert auf dieses recht sachliche Intro, denn in den nun folgenden Absätzen wird es mir schwer fallen, sachlich oder ernsthaft zu bleiben, so sehr ich mich auch bemühe. Doch zunächst, wie immer, etwas Vorab-Info über die “Künstler” hinter dem Werk.

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Deutsch-Englisches Elektro-Allerlei.

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Review | Kritik | Bewertung
Peter Heppner - My Heart Of Stone (2012)

My Heart of Stone (Deluxe Version) - Peter HeppnerBewertung: 3,5 von 6
Label: Polydor (Universal)
www.peter-heppner.com

Es ist ruhig geworden in den letzten Jahren um Peter Heppner. Der wohl größte Erfolg des Hamburgers ist wohl nach wie vor der Titel Die Flut, die er im Jahr 1998 zusammen mit Joachim Witt produzierte und veröffentlichte. Heppners Bandprojekt Wolfsheim erhielt nach diesem Charterfolg ein kleines Scherflein an Aufmerksamkeit, stagnierte aber in den Jahren danach. Es folgten Elektro-Fusionsprojekte mit Schiller und Paul von Dyk, Gastauftritte bei Bands wie Girls Under Glass und Kooperationen mit Künstlern wie Anke Hachfeld oder auch Kim Sanders. Die musikalischen Projekte tröpfelten eher so dahin. Man könnte sagen, dass nach der Flut die Ebbe kam. Im Jahr 2008 erschien Peter Heppner's erstes eigentliches Soloalbum, welches passenderweise auch so hieß: Solo.

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