Horror

Nicht allzu viel Twilight und viel weniger Tarantino.

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Review | Kritik | Bewertung
The Thompsons (2012)

logo-lovefilmBewertung: 2,5 von 6
Studio: Sunfilm Entertainment
www.sunfilm.de

Nennen Sie mir drei Dinge, die sich verkaufen lassen. Ihre Antworten? Sex, Gewalt und Vampire? Volle Punktzahl. Was Hollywood im großen Stil vormacht, nutzt wie immer der Spartenfilm, um auch noch sein Scheibchen vom Profit herauszuschneiden. Wo das große Mainstream-Kino gewütet hat, wuseln die kleinen B-, C- und D-Movies hinterher, um sich an den Resten zu laben. Das gilt im Moment insbesondere für den Vampirfilm. Kaum ein Genre verspricht derzeit vermeintlich seichte Stoffe dermaßen erfolgreich in klingende Münze zu verwandeln. So wundert es dann auch nicht, dass The Thompsons schon auf dem DVD-Cover in großen Lettern mit dem Werbeslogan „Twilight trifft auf Tarantino“ alles andere als klein aufträgt.

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Naives Personal für schlechte Schauergeschichten gesucht.

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Review | Kritik | Bewertung
The Innkeepers - Hotel des Schreckens (2013)

logo-lovefilmBewertung: 1 von 6
Studio: Sunfilm Entertainment
www.sunfilm.de

Eigentlich sollte man es speziell als Filmkritiker besser wissen und die Alarmsirenen hellrot aufleuchten, wenn man cineastische Erzeugnisse in den Händen hält, auf deren Verpackung nur allzu reißerische Lobpreisungen prangen. Von „Der beste Hotel-Horror seit Stephen King's Shining.“ und „Die Spannung zieht von Minute zu Minute an - bis zur Unerträglichkeit.“ ist hier die Rede und so stellt The Innkeepers – Hotel des Schreckens ein Musterbeispiel maßloser Selbstüberschätzung dar, über das ich trotzdem einige Worte verlieren möchte.

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Diesen Film hätte man besser mit dem Kriegsbeil begraben.

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Review | Kritik | Bewertung
American Evil (2013)

logo-lovefilmBewertung: 1 von 6
Studio: SchröderMedia
www.olderthanamerica.com

Wer kennt sie nicht… diese offensichtlichen Mogelpackungen mit fragwürdigem Inhalt, von denen man einfach von vornherein lieber die Finger lassen sollte. Der Independent-Streifen von Georgina Lightning ist ein solches Exemplar: ungeachtet dessen, dass der Originaltitel Older Than America wie beinahe üblich besser den inhaltlichen Kern trifft als ein reißerisches American Evil für den deutschen Markt, vermittelt ein blutiges Coverbild gar den falschen Eindruck, man hätte es hier mit einem schockierenden Horrorfilm zu tun.

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Untot und dämlich.

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Review | Kritik | Bewertung
Die Nacht der Zombies (2012)

logo-lovefilmBewertung: 1 von 6
Studio: SchröderMedia
www.schroeder-media.at

Zombiefilme gibt es eigentlich wie Sand am Meer. Wie selten allerdings die guten Vertreter dieses Genres sind, wird einem viel zu selten vor Augen geführt, wenn man wie die meisten Filmfreunde Titel für den heimischen DVD-Player vor allem aufgrund ihres guten Rufes, bekannter Mitwirkender oder eines Geheimtipps unter Gleichgesinnten auswählt. Manchmal passiert es dann aber doch, dass man zugreift, obwohl keine der eben genannten Voraussetzungen erfüllt sind – beispielsweise, weil das Cover oder die Beschreibung des Films vielversprechend wirken.

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Der Jungfernbrunnen des Found-Footages?

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Review | Kritik | Bewertung
[Rec]³ - Genesis (2012)

Bewertung: 2 von 6
Studio: Universum Film
www.universumfilm.de

Dass ein Found-Footage Genre schon nicht mehr ganz so frisch ist, scheint hinlänglich bekannt. Dass es an manchen Stellen aber noch schlimmer riecht, als die Monster und Horrorgestalten, die es regelmäßig auf die Leinwände bringt, mag übertrieben klingen. Wer vielleicht die schiere Flut an meist billig produzierten Fortsetzungen von Erfolgsfilmen wie Paranormal Activity oder eben dem 2007 erschienenen [REC] kennt, weiß den Vergleich sehr wohl richtig einzuordnen. Wo [REC] schon mit seinem ersten Teil spürbare Innovationen im Bereich des gefaked-realen Horrorfilms brachte, scheint sich die zweite Fortsetzung der Reihe (die den Untertitel Genesis trägt) anzuschicken, erneut die Genregrenzen sprengen zu wollen, um neue Impulse zu liefern.

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