Horror

Willkommen in der Wiege der Blutsauger!

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Review | Kritik | Bewertung
The Undead - Strigoi (2012)

logo-lovefilmBewertung: 3,5 von 6
Studio: SchröderMedia
www.schroedermedia.at

Zu behaupten, Vampirfilme hätten durch die Verfilmungen von Stephenie Meyers unseliger Twilight-Buchreihe eine Renaissance erlebt, ist so wohl nicht richtig, auch wenn sich ein ganzer Haufen an selbsternannten Kinoexperten regelrecht auf diese Losung eingeschworen zu haben scheint. Aber um wiedergeboren zu werden, muss man zunächst einmal tot sein – und das waren die unzähligen Graf Dracula-Ripoffs und Neuinterpretationen nie. Es mag wohl sein, dass das Genre ein paar Jahre gleichermaßen untot durch die Multiplex-Kinosäle dieser Welt geflimmert ist, aber das haben auch der bleiche Robert Pattinson und seine glitzernde Großfamilie nicht geändert.

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Wenn der Brite einmal Zelten geht...

brd-thehike

Review | Kritik | Bewertung
The Hike - Ausflug ins Grauen (2012)

logo-lovefilmBewertung: 3,5 von 6
Studio: SchröderMedia
www.schroedermedia.at

Genre-Kino ist was Feines. Nicht nur, dass man als Zuschauer weiß, was man hat, auch für den geneigten Filmemacher ist der Spartenfilm eine sichere Bank, gilt es doch nur ein einziges Gebot zu befolgen, wenn dieses auch eisern: Befolge die Regeln des Genres. Das kann man nun auf ganz und gar innovative und überraschend-schräge Weise tun, wie man es von Quentin Tarantino (Pulp Fiction, 1994) kennt, oder man übertreibt es maßlos und produziert einen potentiellen Kult-Hit wie Robert Rodriguez' Machete (2010). Oder aber man macht es wie The Hike und befolgt die Regeln weder innovativ noch selbstironisch – man befolgt sie einfach.

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Exorzismus Reloaded.

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Review | Kritik | Bewertung
The Devil Inside (2012)

logo-lovefilmBewertung: 3 von 6
Studio: Paramount
www.devilinside-film.de

"Found-Footage"-Filme, also Filme aus normal an einem Set gedrehten, aber scheinbar authentischem Videomaterial, sind seit dem mittlerweile zum Genreklassiker avancierten Blair Witch Project von 1998 in Hollywood der letzte Renner, bieten sie doch die Möglichkeit, auch mit einem im Vergleich zu normalen Produktionen minimalem Budget einen gewaltigen Effekt beim Zuschauer zu erzielen und demzufolge auch an den Kinokassen Großerfolge zu verbuchen – in der Tat fällt das Einnahmen-Ausgaben-Verhältnis in kaum einem anderen Genre ähnlich lukrativ aus.

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Ein kleines „Hailight“ für Zuhause.

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Review | Kritik | Bewertung
Shark Night (2012)

logo-lovefilmBewertung: 4 von 6
Studio: Universum Film
www.sharknight-3d.de

Im Jahre 2012 dürfen eingefleischte Fans von Haifilmen wieder aufatmen. Ein neuer Horrorstreifen kommt fangfrisch auf den Markt und um dabei auch den neuesten Stand der Filmtechnik zu berücksichtigen, ist der kurzweilige Schocker Shark Night sogar in 3D für das besondere Heimkino-Erlebnis erhältlich. Unsere Redaktion erreichte die DVD leider nur in 2D Standardfassung, sei an dieser Stelle ein Stück weit bedauernd angemerkt, weshalb keine Beurteilung der 3D Effekte erfolgen kann, auch wenn man sich anhand mancher bemerkenswerter Bildeinstellungen und rasanten Kamerafahrten sehr gut vorstellen kann, wozu Shark Night 3D konzipiert wurde.

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Wenn der Teufel nicht nur im Detail steckt.

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Review | Kritik | Bewertung
Der Exorzismus der Emma Evans (2012)

logo-lovefilmBewertung: 1,5 von 6
Studio: Universum Film
www.universumfilm.de

Die 15-jährige Emma Evans (Sophie Vavasseur) hat ein Problem: nicht nur, dass ihre Eltern ihr nächtliche Konzertbesuche verbieten und sie sich mit den üblichen Wehwehchen des Teenagerdaseins herumschlagen muss – nein, regelmäßig auftretende krampfartige Zuckungsanfälle, umotivierte Gewaltausbrüche und unkontrollierbare Blackouts erschweren ihre ohnehin stressige Pubertät. Eine Lösung ist schnell gefunden – statt medizinischer und psychologischer Betreuung soll ein Exorzist den Spuk beenden und aus Emma wieder das britische Vorstadmädchen machen, das sie einmal war. Das muss zumindest angenommen werden, schließlich verschwendet der Film keine Zeit mit dem Aufbau und Etablieren seiner Charaktere, sondern startet bereits nach vier Minuten mit der ersten Besessenheitsszene durch.

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