Kino

Captain America gewöhnt sich an die moderne Welt.

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Kino:
The Return of The First Avenger (2014)

Bewertung: 2 von 6
Studio: Walt Disney
www.marvel.com

Zu Beginn der Filmkritik ein kleiner Spoiler: Der Held gewinnt, aber den Bösewichten von Hydra bleiben ausreichend Türen zu weiteren Fortsetzungen geöffnet und auch der Endgegner dieser Episode – der Winter Soldier – wird in The Return of The First Avenger nicht endgültig zur Strecke gebracht. Glücklicherweise erspart er uns aber ein ausgesprochenes „I'll be back.“ Es wäre auch vermessen gewesen, dies zu äußern. Allgemein gilt bei Comicverfilmungen: Das Logikverständnis ist bitte an der Garderobe mit abzugeben, auch wenn es schwerfällt und plötzliche, surreale Wendungen sind mit Nachsicht zu behandeln. Nur Punkte gibt es dafür halt nicht...

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Ein besonders intensiver Kriegsfilm mit Starbesetzung.

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Kino:
Lone Survivor (2014)

Bewertung: 6 von 6
Studio: SquareOne / Universum Film
www.lone-survivor.de

Wikipedia lehrt uns: „Der Seehund ist eine in allen nördlich-gemäßigten Meeren verbreitete Robbe aus der Familie der Hundsrobben [...] er kommt auf der Nordhalbkugel im Atlantik und Pazifik vor […] und bevorzugt Küsten mit trockenfallenden Sandbänken, auf denen er vor Feinden sicher ist. Man findet ihn aber auch an geschützten Felsküsten.“ Von afghanischen Gebirgen steht da nichts, man kann also davon ausgehen, dass Seehunde dort für gewöhnlich nichts verloren haben; und selbst wenn es mal einen dorthin verschlagen sollte, wird er sich nicht besonders wohl fühlen. Man kann den Zynismus an dieser Stelle natürlich weglassen, das ändert aber wenig. Auch Navy Seals haben in afghanischen Bergen normalerweise nichts zu suchen und wenn sie dort sind, fühlen sie sich alles andere als wohl.

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Die Muppets auf Tour durch Europa.

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Kino:
Muppets Most Wanted (2014)

Bewertung: 4 von 6
Studio: Walt Disney
www.disney.de/muppets

Wenn man als kinderloses 1973er Baujahr und mit 30 Jahren Abstand plötzlich mit den amerikanischen Muppet Show Folgen aus der Kindheit konfrontiert wird, dann dauert es eine Weile, bis der Unterkiefer wieder da sitzt, wo er hingehört. Das Ausmaß an Subtilitäten, die man im Kindesalter niemals begriffen hätte, ist einfach zu groß. Dementsprechend gemischt sind die Gefühle, wenn man sich dann plötzlich der x-ten Kinoversion gegenüber sieht – besonders, wenn man nicht eine der vorangegangenen Kinoversionen gesehen hat und die Angst, sich einem kompletten Mangel an unterschwelligen Frechheiten ausgesetzt zu sehen, die Beine schwer macht. Unbegründet, glücklicherweise.

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22 Millionen in 3 Stunden – it's a fucking life!

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Kino:
The Wolf of Wall Street (2014)

Bewertung: 5 von 6
Studio: Universal Pictures
www.thewolfofwallstreet.com

Zum Thema überdrehter und betrügerischer Börsenmanager der Sorte Lehman Brothers, aufgeblasene Hedgefonds oder eben der allgegenwärtigen Börsenkrise haben wir alle, speziell die potentiellen Besucher dieses Films sicher schon viel Informationen in den Medien aufgenommen. Was bringt The Wolf of Wall Street also noch an neuen Erkenntnissen? Martin Scorsese verfilmt hier die Geschichte eines gewissen Jordan Belfort in den frühen Neunziger Jahren nach einem autobiographischen Buch. Alles beginnt mit dem Einstieg von Belfort (Leonardo DiCaprio) als lernwilliger Broker, der seltsame Wege zum Erfolg übernehmen soll. Geldgier, Egoismus und Kundenverachtung sind dabei die besten Prinzipien. Folgeerscheinungen sind Drogenkonsum, Sex und maßlose Verschwendungssucht.

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Roadtrip vom Regen in die Traufe.

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Kino:
45 Minuten bis Ramallah (2013)

Bewertung: 4 von 6
Studio: Zorro Filmverleih
www.zorrofilm.de

Über den Konflikt im Mittleren Osten macht man üblicherweise keine Witze. Zu diesem Thema dann aber gleich einen Roadmovie bzw. eine Komödie zu drehen ist mutig. 45 Minuten nach Ramallah ist der neueste Film von Ali Samadi Ahadi (bekannt durch Salami Aleikum) zum gleichnamigen Buch von Gabriel Bornstein. Worum es geht ist relativ schnell erzählt: Die zentrale Figur der Geschichte ist der junge Palästinenser Rafiq (Karim Saleh). Er ist vor einigen Jahren nach Deutschland ausgewandert und hat es aus Sicht seiner Familie ganz schön weit gebracht. Schließlich glauben die Verwandten, dass ihm hier ein schickes Nobelrestaurant gehört und er ein beneidenswertes Leben in Saus und Braus führt.

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