Metal - Hardcore

Wer in jungen Jahren schon Erfolge feiert...

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Review | Kritik | Bewertung
Black Veil Brides - Black Veil Brides (2014)

Bewertung: 4,5 von 6
Label: Spinefarm (Universal Music)
www.blackveilbrides.net

Andrew Dennis Biersack kam bereits früh mit Rockmusik in Berührung, schließlich war bereits sein Vater Gitarrist in einer Punk Band. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass er noch heute Bands wie Kiss und allen voran Mötley Crüe zu seinen Haupteinflüssen zählt. So machte er sich bereits in jungen Jahren auf nach Los Angeles, wo er es seinen Helden um Nikki Sixx gleichtat und eine Band mitbegründete, die heute als Black Veil Brides bekannt ist. Dass die Jungs ungemeines Potenzial haben, ließen sie trotz ihres jungen Alters bereits bei den ersten Veröffentlichungen We Stitch These Wounds (2010) und Set The World on Fire (2011) erahnen. Zwar konnten beide Alben bereits kommerziellen Erfolg verbuchen, jedoch machte sich gerade die Fachpresse eher lustig über die aufstrebende Band und kanzelte sie als „Teenie-Band“ ab.

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Der Ruf eilt ihnen voraus.

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Review | Kritik | Bewertung
At The Gates - At War With Reality (2014)

Bewertung: 5,5 von 6
Label: Century Media (Universal)
www.atthegates.se

Hoch melodiöse Gitarrenmelodien und stampfende Death Metal Rhythmen zu kombinieren war lange Zeit absolut unvorstellbar. Erst Bands wie etwa Dark Tranquillity oder In Flames haben Mitte der Neunziger Jahre dazu beigetragen, dass dieses widersprüchlich erscheinende Musikgenre den Durchbruch schaffte. Einen großen Anteil am Siegeszug des Melodic Death Metal hat aber auch die schwedische Band At The Gates, die mit der Veröffentlichung des Meisterwerks Slaughter of Souls im Jahre 1995 für viel Aufsehen sorgen konnte. 1996 löste sich die Band dann aber auf, so dass gerade die beiden erstgenannten Bands die Lorbeeren des Ruhms ernten konnten. Elf lange Jahre zogen ins Land, ehe At The Gates 2008 einige Reunion-Auftritte absolvierten. Seitdem wurde es nie mehr so richtig leise um die Band.

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Wenn der Berg ruft...

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Review | Kritik | Bewertung
Eluveitie - Origins (2014)

Bewertung: 5 von 6
Label: Nuclear Blast (Warner)
www.eluveitie.ch

Fans der härteren Gangart sind bis dato höchstwahrscheinlich eher selten in der Schweiz fündig geworden. Zwar gibt es dort mit Gotthart, Samael oder Krokus doch einige sehr namhafte Vertreter des Genres, doch liegt deren glanzvollste Zeit auch schon einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte zurück. Mit Eluveitie schickt sich aktuell aber eine weitere Band an, diese Durststrecke hoffentlich zu beenden. Mit ihren bisherigen Werken, allen voran die Releases Slania (2008) und Helvetios (2012), hat die acht Mitglieder umfassende schweizerische Pagan Metal Formation bereits aufhorchen lassen. Die Band kombiniert dabei in ihrer Musik keltische Folklore mit Death Metal Klängen. Für ihren einzigartigen Sound setzen sie eine Vielzahl an traditionellen Instrumenten wie Dudelsack, Flöten, Harfe, Drehleier, Geige oder Mandoline ein.

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Schockierende Maskenspiele.

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Review | Kritik | Bewertung
Slipknot - .5: The Gray Chapter (2014)

Bewertung: 2 von 6
Label: Roadrunner Records (Warner)
www.slipknot1.com

Bei einer Band wie Slipknot scheiden sich nun wirklich die Geister. Nach den grausamen Attentaten am Gutenberg Gymnasium in Erfurt im Jahr 2002 meinten viele der damals selbsternannten Moralapostel, die kontroverse Nu Metal Formation trage mitunter die Hauptschuld an diesem und ähnlichen schrecklichen Vorfällen, rege sie doch mit Texten voller verzerrter Gewaltphantasien höchstwahrscheinlich zu solchen Taten an. Die (negative) Publicity hat mit Sicherheit auch dazu beigetragen, dass die Jungs aus Iowa in Folge auch kommerziell den Durchbruch schafften. Zwar wurde bereits das selbstbetitelte Debütalbum aus dem Jahr 1999 von der Fachpresse gefeiert, zufriedenstellende Verkaufszahlen erzielten aber erst die Folgereleases Iowa (2001), Vol. 3: The Subliminal Verses (2004) und All Hope Is Gone (2008). Nun, also sechs Jahre nach der letzten Veröffentlichung kommt mit .5: The Gray Chapter das neue und damit fünfte Studioalbum der geheimnisvollen Maskenmänner heraus.

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Hymnen von großen Heldentaten.

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Review | Kritik | Bewertung
Hammerfall - (r)Evolution (2014)

Bewertung: 5 von 6
Studio: Nuclear Blast
www.hammerfall.net

Wir kehren wieder etwas mehr zu den eigenen Wurzeln zurück. Häufig hört man genau diese Aussage, wenn Musiker nach einem eher durchwachsenen letzten Album versuchen, das neue Plattenrelease den zurecht enttäuschten Fans etwas schmackhaft zu machen. So auch geschehen bei Hammerfall, der schwedischen Power Metal Band, die Mitte der Neunziger Jahre mit ihrem Debütalbum Glory To The Brave eine Art Heavy Metal Revival ausgelöst hatten. Nach dem eher experimentellen Infected aus dem Jahre 2011, das innerhalb der Fanszene für etliche Verwirrung sorgte, veröffentlichen die Schweden nun mit (r)Evolution ein Album, das stilistisch eher an die Ära  von Renegade (2000) und Crimson Thunder (2002) erinnert und somit ganz nach dem Geschmack der alten Fans sein dürfte.

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