PC

Nur etwas für Neueinsteiger im Trainergeschäft.

gm-fussballmanager14

Review | Kritik | Bewertung
Fussball Manager 14 (2013)

Bewertung: 3 von 6
Hersteller: Electronic Arts
www.fm.de

Neben der FIFA-Serie hat EA Sports mit der Fussball Manager Reihe einen weiteren Stein im Brett. Alljährlich erscheint die Manager-Reihe im Oktober in einer "neuen" oder besser: aktualisierten Version. Auf dem Cover dabei immer ein Trainer oder Manager, der sich in der Vorsaison verdient gemacht hat. Und so durfte Anfangs gleich mal spekuliert werden: Schafft es Triple-Sieger Jupp Heynckes auf ddie Verpackung der dreizehnten Version des Manager-Spiels oder etwa ein Armin Veh, der den Aufsteiger Eintracht Frankfurt direkt in die Euro-League geführt hatte? Als das Cover dann enthüllt wurde, waren nicht wenige überrascht, dass zum ersten Mal seit Einführung der Reihe im Jahre 2002 kein Trainer abgebildet ist, sondern lediglich die Meisterschalen der 1. und 2. Bundesliga.

Weiterlesen: Fussball Manager 14

Schrottreifes Finale.

gm-goodbyedeponia

Review | Kritik | Bewertung
Goodbye Deponia (2013)

Bewertung: 5,5 von 6
Hersteller: Daedalic Entertainment
www.deponia.de

Mit Goodbye Deponia schenkt uns Daedalic Entertainment das große Finale ihrer Point-and-Click Adventure Trilogie. Die gefeierten Abenteuer um den selbstverliebten Egozentriker Rufus, die Spieler und Kritiker gleichermaßen begeisterten, finden nun ihr Ende. Es sind also Taschentücher angesagt. Aber nicht Tränen der Trauer müssen wir wegwischen, sondern die des anhaltenden Gelächters. Die Entwickler haben noch mal eine kräftige Schippe absurden und tiefschwarzen Humors auf das spielbare Gag-Feuerwerk drauf gelegt. Im Zentrum des Geschehen steht wie immer die wandelnde Katastrophe Rufus, der sich selbst als Retter seiner Heimatwelt Deponia sieht, obwohl noch gar nichts gerettet ist. Nach einem missglücktem Fluchtversuch und einer halbgaren Revolution wird es jetzt für seinen Wohnort immer enger: Der Müllplanet Deponia soll zum Wohle der Himmelstadt Elysium in Kürze gesprengt werden.

Weiterlesen: Goodbye Deponia

Wie Phönix aus der Asche...

gm-finalfantasy14

Review | Kritik | Bewertung
Final Fantasy XIV - A Realm Reborn (2013)

Bewertung: 4,5 von 6
Hersteller: Square Enix
www.finalfantasyxiv.com

Im Jahre 2010 versetzte Square Enix den bereits taumelnden Fans der Final Fantasy Reihe einen geradezu regelwidrigen Tiefschlag. Nach mehreren Teilen, die in keinster Weise an die legendären Teile der Playstation-Ära heranreichen, wurde ihnen mit Final Fantasy XIV Online jetzt ein Online-Rollenspiel gereicht, das von technischen und inhaltlichen Mängeln durchsetzt war, statt mit spielerischen Innovation zu glänzen. Das MMORPG wurde eingestampft, aber eben nicht entsorgt. Stattdessen wurde recycled. Als Ergebnis erhob sich Final Fantasy XIV – A Realm Reborn aus der Asche seines Vorgängers. Da es eben kein vollkommen neues Spiel ist, schleppt es ein paar alte Schwächen mit sich herum, die aber dank einer gelungenen Präsentation nicht so schwer ins Gewicht fallen. Trotzdem: ein herausragender Vertreter des altehrwürdigen Videospiel-Stammbaums wird auch dieses Küken nicht werden. Vor allem, weil es anfangs große Probleme hatte, aus dem Ei zu schlüpfen.

Weiterlesen: Final Fantasy XIV - A Realm Reborn

Ein wilder Genre-Mix mit Drachen.

gm-dragoncommander

Review | Kritik | Bewertung
Divinity: Dragon Commander (2013)

logo-saturnBewertung: 4,5 von 6     
Hersteller: Deadalic Entertainment  
www.divinitydragoncommander.com

Dass Echtzeitkämpfe und rundenbasierte Weltkarte keine Gegensätze sind, zeigt uns die Total War Reihe seit Jahren. Das man zu diesem Genre-Mix auch noch Shooter-Elemente und Rollenspielartige Nebenquests einfügen kann, ist aber etwas völlig Neues. Dieses Experiment wagen die Entwickler der belgischen Game-Schmiede Larian Studios. Herausgekommen ist die Genre-Chimäre Divinity: Dragon Commander. Eigentlich ein Strategiespiel im Stil von Schlacht um Mittelerde. Zug um Zug werden Gebäude und Einheiten gebaut, in benachbarte Regionen gezogen, um sie dann in Echtzeit selbst zu bekämpfen. Aber da ist eben noch mehr. Ein Drache, mit dem der Spieler über das Schlachtfeld gleitet, gegnerische Einheiten flambiert und die eigenen in die Schlacht schickt. Und der Aufenthalt an Bord des Kommandoschiffs Raven, wo ich mich um die Verständigung zwischen den einzelnen Völkern und die Zufriedenheit meiner Generäle kümmern muss. 

Weiterlesen: Divinity: Dragon Commander

Die Eroberung geht weiter...

gm-totalwarrome2

Review | Kritik | Bewertung
Total War: Rome II - Teil 2 (2013)

Bewertung: 5 von 6
Hersteller: SEGA
www.totalwar.com

Teil 1 | Das Eingangssetting der Belagerung von Capua habe ich ja bereits skizziert und für den Einstieg ist dieses Szenario auch wirklich gut geeignet. Erst stürme ich mit meinen paar Legionären auf eine versprengte samnitische Einheit zu und habe keine allzu großen Probleme, die Gegner zu überrennen. Unterwegs lese ich ein paar versprengte capuanische Schleuderer auf, die mir noch gute Dienste erweisen werden. Über eine Hügelflanke führe ich meine überschaubare Streitmacht an die gegnerische Flanke heran. Der Feind ist mittlerweile zum Angriff auf die Stadt übergegangen, was mich etwas unter Zeitdruck versetzt. Immerhin waren die Samniten so ungeschickt, dass sie ihre Katapulte am Hang fast ohne Verteidigung zurückgelassen haben. Die Belagerungsmannschaft feuert fleißig Geschosse auf die Stadtmauern von Capue und sieht mich zunächst nicht anrücken. Als ich dann entdeckt werde, ist es zu spät...

Weiterlesen: Total War: Rome II - Teil 2