Playground

Spiele-Triple von Daedalic Entertainment.

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Welcome to Deponia - The Puzzle (2014)

(2,5/6) Es wird langsam aber sicher Sommer. Also jene Jahreszeit, in der sich Gamer für gewöhnlich in ihren Kellern verstecken, um den warmen Strahlen der Sonne das kühle Flimmern ihres Computer-Bildschirms entgegen zu setzen. Hilfestellung bekommen wir dabei von Deadalic Entertainment. Gleich drei Spiele der deutschen Spieleschmiede haben sich auf meinen Schreibtisch eingefunden. Zwei Point&Click-Adventures und ein nettes Spielchen für unterwegs. Beginnen wir mit letzterem. Der Titel sagt es ja schon: Welcome to Deponia – The Puzzle ist ein Puzzlespiel über die äußerst erfolgreiche Deponia-Trilogie. Damit ist wirklich schon alles gesagt. Ich bekomme ein Anfangsquadrat mit einen Bildauschnitt, ein weißer Rand zeigt mir an, wo ich das nächste Teil platzieren soll.

Weiterlesen: Playground: Welcome to Deponia, Gomo, The Whispered World

Von Wikingern, Wingmen und einem gefährlichen Verfolger.

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War of The Vikings (2014)

(3,5/6)  Auf den ersten Blick ist War of The Vikings ein faszinierendes Spiel. Ein Multiplayer Hack&Slay vor interessanter Kulisse, passend zum derzeitigen Revival des frühen Mittelalters und der Wikingerzeit. Wir befinden uns im sächsisch besetzen England, das von Wikingerüberfällen heim gesucht wird. Zwei kampfeswütige Kulturen also, die mit Schwert und Axt aufeinander treffen. Ein unverbrauchtes Setting, das von den Machern durch die verschiedenen Karten gut eingefangen wurde: Mal gibt es ein Deathmatch in einem Kloster mit Friedhof, mal einen Arenakampf in den schneebedeckten Bergen und dann muss ich verschiedene Orte eines kleinen Dorfes erobern. Das sieht alles sehr schmuck aus und bietet ein paar eindrucksvolle Kampfplätze. Außerdem wird die Atmosphäre durch Kampfgeschrei wie „Schilde hoch“ bei Pfeilbeschuss noch dichter. Zur Abrundung werden dem Recken ein paar toll designte, dem mittelalterlichem Original nachempfundene Waffen in die Hand gegeben. Von Großäxten über Wurfspeere, Rundschilde bis hin zum Nadr-Schwert ist alles vertreten, was den Fan des rauen Mittelalters begeistert.

Weiterlesen: Playground: War of The Vikings, Slender, Strike Suit Zero

Klassische Ansichten für Gelegenheitsspieler.

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Strider (2014)

(2/6) Was tut man, wenn man ein Spiel bewerten soll, das so viel Substanz und Spieltiefe besitzt, wie ein Spatz Fleisch an der Kniescheibe? Man beißt sich durch und spielt weiter, obwohl man weder Story noch ein spannendes Spielprinzip entdecken kann. So ging es mir mit dem Spiel Strider aus der Spieleschmiede von Capcom, die tolle Spieleklassiker wie Resident Evil geschaffen hat, hier aber leider ein Werk ohne nennenswerten Biss entwickelt hat. Warum ich Strider nicht wirklich viel abgewinnen kann, liegt dabei aber nicht am zu Grunde liegenden Format, sondern eher an dessen Umsetzung. Es handelt sich um ein Action-Jump&Run, wie man es vor Jahrzehnten auf Spielhallen-Automaten finden konnte. Ein einsamer Ninja-Kämpfer mit spitzem, scharfem und vor allem flink geführtem Schwert hackt sich durch Gegnerhorden. Warum er dies tut, ist leider nicht bekannt. Das Intro besteht lediglich daraus, dass der besagte Ninja mit einem Flugdrachen vor den Toren einer unbekannten High-Tech Stadt landet.

Weiterlesen: Playground: Strider, Nob War, Dustforce

Kleine Spielchen zwischendurch.

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Angry Birds Star Wars (2013)

(4/6) Das Grundprinzip des ewigen Kampfes zwischen fiesen Schweinen und wütenden Vögeln sollte mittlerweile jedem Gamer bekannt sein. Bisher wüteten die Angry Birds ausschließlich auf Smartphones, Tablets, facebook oder dem PC. Mit Angry Birds Star Wars wagt sich Activision nun erstmalig an die NextGen Bereich. Saftige 30 Euro müssen Fans momentan für die getestete Playstation 4 Version blechen. Dafür bekommen sie 30 exklusive Levels und einen Multiplayer-Modus. Die gewohnt tolle Spielmechanik wurde hervorragend auf die Konsole übertragen. Die Vögel können durch drei verschiedene Steuerungsarten abgefeuert werden: Zielen mit dem linken Stick, mit der Bewegungssteuerung Move oder mit dem an der oberen Seite des Controllers angebrachten Touchpad. Vor allem Letzteres funktionierte beim Test eher ungenau und schwammig, spendiert dem Touchpad auf dem PS4 Controller allerdings als eines der ersten Spiele eine Daseinsberechtigung.

Weiterlesen: Playground: Angry Birds Star Wars, The Raven, Civilizations Wars

Retrospektiven der Gamer-Welt.

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Black Mesa (2013)

(5,5/6) Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Reboot und einem Remake? Ein Reboot versucht eine totgelaufene Serie wiederzubeleben, in dem er ihr einen spielerischen Neustart, eben einen Reboot, gibt. Ein Remake kopiert einen Klassiker, lässt also prinzipiell alles gleich. Wenn ein Remake gelungen ist, frischt es den Titel nicht nur grafisch auf, sondern setzt dabei auch ein paar neue Akzente, ohne die ursprüngliche Faszination zu ruinieren. Aufmerksame Leser haben es bereits erraten: Black Mesa ist ein Remake, ein besonders herausragendes noch dazu. Wer neben aufmerksam auch noch etwas kundig ist, weiß beim Titel, dass kein geringeres Spiel als Half-Life neu aufgelegt wurde. Der legendäre Ego-Shooter, in dem ein Forscher namens Gordon Freeman durch einen Forschungskomplex wandert, sich gegen Aliens und Marines verteidigen muss, um schließlich die Menschheit vor Schlimmerem zu bewahren.

Weiterlesen: Playground: Black Mesa, Shadow Warrior, Lone Survivor