R'n'B - Soul

Talk dirty, but stay true.

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Review | Kritik | Bewertung
Jason Derulo - Tattoos (2013)

Bewertung: 4,5 von 6
Label: Warner Music
www.jasonderulo.com

Anfang 2012 erreichte die weltweit stetig wachsende Fangemeinde die Hiobsbotschaft von Jason Derulo's schwerer Halsverletzung mit Wirbelschaden. Er stürzte bei einer seiner akrobatischen Tanzeinlagen während der Konzertproben, wurde umgehend in ein Krankenhaus transportiert und entging mit viel Glück einer dauerhaften Lähmung. Seine Future History World Tour, darunter auch einige Termine in Deutschland, musste verständlicherweise abgesagt werden und der US-amerikanische R'n'B-Act machte aus der Not offensichtlich eine Tugend, als er seine Halskrause einfach mit Diamanten besetzen ließ. Über Mode lässt sich bekanntlich streiten, noch mehr über Musikgeschmack. "Scars remind me of my past..." wusste schon der Frontmann von Papa Roach anzumerken.

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Blues mit sprachlichem Charme.

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Review | Kritik | Bewertung
Norbert Schneider - Schau ma mal (2013)

logo-saturnBewertung: 5 von 6
Label: Telemedia Music
www.norbertschneider-music.com

Was stimmungsvollen Blues Sound angeht, macht dem österreichischen Musiker Norbert Schneider, im Jahr 2011 mit dem Austrian Newcomer Award ausgezeichnet, so schnell niemand etwas vor. Die Bühne ist schon seit Jahren sein zweites Zuhause und spätestens seit seinem dritten Release Tailormade (2010) ist er in seiner Heimat (aber auch anderen europäischen Ländern) dem Publikum ein fester Begriff. Seine bisherigen Songs hatten stets internationalen Anspruch und die Texte in englischer Sprache verfasst. So kommt es auch, dass Norbert Schneider zum unerwarteten "Stilbruch" auf seinem aktuellen, fünften Studioalbum mit dem Titel Schau ma mal nicht nur eine triftige Begründung, sondern gleich eine nette Anekdote seiner Karriere parat hält.

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Ein Hit macht noch keinen Sommer.

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Review | Kritik | Bewertung
Robin Thicke - Blurred Lines (2013)

logo-saturnBewertung: 3 von 6
Label: Interscope (Universal)
www.robinthicke.com

Den meisten deutschen Hörern dürfte der US-amerikanische Musiker Robin Thicke als Newcomer erscheinen, da er bislang in Deutschland nicht besonders bekannt war, obwohl Blurred Lines immerhin sein sechstes veröffentlichtes Album ist. Der gleichnamige Titelsong Blurred Lines (feat. T.I. & Pharrell Williams) kann wahrscheinlich als der Sommerhit 2013 bezeichnet werden und dennoch ist es einer dieser Titel, die man einfach nur als fies bezeichnen kann. Man nimmt ihn zum ersten Mal bewusst wahr und findet ihn nicht besonders gut, hat aber schon ein komisches Gefühl beim Hören. Und dann passiert es: der Song wird auf sämtlichen Radiostationen wie wild rauf und runter gespielt, man hört ihn immer und immer wieder und schon ist es passiert – ein Ohrwurm hat sich festgesetzt!

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Ein Tribute-Album für Nat King Cole.

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Review | Kritik | Bewertung
George Benson - Inspiration (2013)

Inspiration (A Tribute To Nat King Cole) - George BensonBewertung: 4 von 6
Label: Concord (Universal)
www.georgebenson.com

Musik, gutes Essen und andere schöne Dinge haben einiges gemeinsam: Man erinnert sich an das Besondere noch lange danach, obwohl viele Details längst vergessen sind. Eine Neuauflage ist dann sehr schwierig, denn die Erwartungen aus der reinen Erinnerung sind extrem hoch. Kann in diesem Fall der US-amerikanische Jazz/Fusion Gitarrist und Sänger George Benson mit seiner Gala, die er als Inspiration - A Tribute To Nat King Cole betitelt, musikalisch überzeugen? Nach der ersten Minute war ich zunächst bei einem klaren nein. Da singt ein junges Mädchen das alt bekannte Mona Lisa. Aber die Stimme will einfach nicht zu diesem Lied und auch nicht zu diesem Album im Jazz-Pop Stil passen...

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Ein neues Sternchen am Black Music Himmel?

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Review | Kritik | Bewertung
Miguel - Kaleidoscope Dream (2013)

Kaleidoscope Dream (Deluxe Version) - MiguelBewertung: 4,5 von 6
Label: Sony Music
www.officialmiguel.com

Kaleidoscope Dream ist nach All I Want Is You (2010) bereits das zweite Album, das der US-amerikanische Songwriter und Sänger Miguel veröffentlicht. Ein musikalisch unbeschriebenes Blatt ist der junge Mann aus Los Angeles ohnehin nicht mehr. Er hat mit dem ein oder anderen Songtext schon für namhafte Künstler wie Mary J. Blige oder Usher gearbeitet. Somit kann man natürlich eine Menge von ihm als Solokünstler erwarten. Vorausschicken muss man bei diesem Release, dass der Sound sich ein wenig von dem unterscheidet, was die R´n`B-Szene derzeit sonst so bietet. Harte Dance-Beats sucht man hier vergeblich und die einzelnen Songs sind auch nicht künstlich zu Dance-Music umfunktioniert worden.

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