R'n'B - Soul

Traditionsreicher Jazz im 21. Jahrhundert angekommen.

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Review | Kritik | Bewertung
The Soul Rebels Brass Band - Unlock Your Mind (2012)

Unlock Your Mind - Soul Rebels Brass BandBewertung: 5 von 6
Label: Rounder Records
www.thesoulrebels.com

Ganz in der Tradition bekannter oder einfach oft gehörter Brass Bands aus New Orleans – der kulturellen Heimat des Jazz - entschlossen sich im Jahre 1991 die Trommler Lumar Le Blanc und Derrick “Oops” Moss musikalisch neue Wege zu gehen und die Arbeit in ihrer bisherigen Gruppe, der legendären Harold Dejeans Young Olympia Brass Band, hinter sich zu lassen. Sie wollten ihre musikalische Basis einer hervorragend funktionierenden Vermischung europäischer Stileinflüsse mit denen aus Lateinamerika und anderen afroamerikanischen Kulturen dabei aber bewusst nicht aufgeben, sondern sie vielmehr mit zeitgenössischen Klängen des 21. Jahrhunderts verknüpfen.

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Deutscher Soul zum lieben oder hassen.

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Review | Kritik | Bewertung
Moe Mitchell - MMS (2012)

Mms - Moe MitchellBewertung: 5 von 6
Label: Essah Entertainment
www.myspace.com/moemitchell

Fans von deutschem R’n’B und Soul dürfte der Name Moe Mitchell wohl bekannt sein, wenngleich dieser bisher maßgeblich im Rahmen von Kooperationsprojekten mit Kool Savas oder Fler in Erscheinung getreten ist. Nun erschien aber kürzlich sein erstes eigenes Album mit dem Titel MMS. Produziert wurde Moe’s Solo-Release von keiner Geringeren als der “Queen of Beats”, Melbeatz. Kool Savas hat zudem beim Texten unterstützt und allein anhand dieser Rahmenparameter kann man schon die Vermutung aufstellen, dass es sich bei MMS nicht um irgend eine beliebige CD handelt, sondern dass man hinsichtlich der elf Tracks auf dem Album durchaus höhere Erwartungen haben darf.

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Wie ein Werbespot Alex Clare erst bekannt machte...

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Review | Kritik | Bewertung
Alex Clare - The Lateness of The Hour (2012)

The Lateness of the Hour - Alex ClareBewertung: 5,5 von 6
Label: Island (Universal)
www.alexclare.com

„Welcome to a more beautiful web.“ Ich behaupte jetzt einfach dreister Weise, dass mich für gewöhnlich auch der teuerste Hochglanzwerbespot in meinem Konsumverhalten herzlich wenig beeinflussen könne, nur um selbige Aussage kurz darauf zumindest in Teilen wieder revidieren zu müssen. Vermutlich werde ich nicht meinen bevorzugten Browser für den neuen Internet Explorer 9 eintauschen, aber ich kann an dieser Stelle den verantwortlichen Herren von Microsoft zu deren vorzüglichen Musikgeschmack gratulieren und mich vielmals dafür bedanken, mein Interesse für einen gewissen Alex Clare geweckt zu haben.

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Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben…

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Review | Kritik | Bewertung
Monica - New Life (2012)

New Life (Deluxe Version) - MonicaBewertung: 3,5 von 6
Label: Zomba (Sony Music)
www.monica.com

So oder so ähnlich. Das Review von Monica hat zwar nichts mit dieser deutschen Schlagerhymne aus den 70ern zu tun, aber New Life scheint sinngemäß für genau diesen Slogan zu stehen. Eine Weile war es nämlich still geworden um Monica. Nach gut zwei Jahren Auszeit meldet sich die US-amerikanische Sängerin nun wieder zurück und will uns musikalisch von ihrem neuen Leben berichten. New Life steht für ihr neues Leben an der Seite ihres zweiten Mannes und NBA Spielers Shannon Brown, mit dem sie bereits seit Oktober 2010 verheiratet ist. Die Veröffentlichung der CD wurde einige Male nach hinten verschoben, denn ursprünglich sollte sie bereits Ende 2011 erscheinen.

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Das Baby hat den Blues.

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Review | Kritik | Bewertung
Y‘Akoto - Babyblues (2012)

Babyblues (Deluxe Version) - Y'akotoBewertung: 5,5 von 6
Label: Warner Music
www.yakoto.de

Als ich zum ersten Mal das Debütalbum Babyblues von Y’Akoto eingelegt habe, war meine erste Assoziation, dass die Sängerin ein wenig wie eine afro-amerikanische Amy Winehouse klingt. Viel Soul in der Stimme, starker Wiedererkennungswert und ziemlich cooler Sound. Umso überraschter war ich dann auch, als ich feststellte, dass sich hinter Y’Akoto eine gebürtige Hamburgerin verbirgt. Die 23-jährige Jennifer Yaa Akoto Kieck ist Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen und wuchs größtenteils in Afrika (Ghana, Kamerun, Togo und dem Tschad) auf, bevor sie wieder nach Hamburg zurückkehrte und nun auch in Paris und Lomé zu Hause ist. Ob sie als Baby wohl schon den Blues hatte?

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