Rock - Alternative

Von unbeirrbaren Zügen, Menschen und Büffeln.

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Review | Kritik | Bewertung
Tedeschi Trucks Band - Made Up Mind (2013)

logo-saturnBewertung: 4,5 von 6
Label: Masterworks Records
www.tedeschitrucksband.com

Ausnahme-Blues-Sängerin + Ausnahme-Blues-Gitarrist = Ausnahme-Blues-Ehepaar in Ausnahme-Blues-Band. Auf wen trifft diese Gleichung zu? Nein, es sind natürlich nicht Jack und Meg White von den mittlerweile aufgelösten White Stripes. Und waren die nicht sowieso eigentlich Geschwister und wollten nur spielen? Man weiß es nicht. Die Rede ist hier von zwei anderen hochdekorierten amerikanischen Musikern: Susan Tedeschi und Derek Trucks. Bühnenteppich und auch andere Dinge (Bemerkung ohne weitere Hintergedanken, Anm. der Red.) werden hier schon seit 2001 mit gegenseitigem Einverständnis geteilt. 2010 legten sie beide ihre jeweiligen Soloprojekte auf Eis, um gemeinsam touren und kreativ sein zu können.

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Bodenständiger Gitarrenrock aus dem UK.

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Review | Kritik | Bewertung
Frank Turner - Tape Deck Heart (2013)

Tape Deck Heart (Deluxe Edition) - Frank TurnerBewertung: 5 von 6
Label: Vertigo Berlin (Universal)
www.frank-turner.com

Großbritannien nutzte im letzten Jahr die in London ausgetragenen olympischen Spiele auch, um ein paar musikalische Perlen des Landes der Welt zu präsentieren. Emeli Sandé debütierte bei der Eröffnungsfeier vor internationalem Publikum, aber auch der junge Singer-Songwriter Frank Turner trat mit seiner Band vor ca. 80.000 anwesenden Zuschauern auf. Im Gegensatz zu der mittlerweile auch hierzulande bekannten Sängerin stand Turner damals aber nicht erst am Beginn seiner musikalischen Karriere, sondern er hatte zuvor bereits drei Alben veröffentlicht. Nun, im Frühjahr 2013 erschien der neueste Longplayer des sympathischen Musikers aus Winchester mit dem Titel Tape Deck Heart.

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Ein soundgewordener Italowestern.

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Review | Kritik | Bewertung
Helldorado - Bones In The Closet (2013)

Bones In the Closet - HelldoradoBewertung: 3,5 von 6
Label: Cargo Records
www.helldorado.no

Rauchende Colts, wüste Barschlägereien und jede Menge einsamer Helden, die der untergehenden Sonne entgegenreiten: Die Vorstellungen, die Sergio Leone uns feisten Europäern vom amerikanischen Westen vermittelt hat, mögen vielleicht arg kitschig sein – verdammt viel Flair haben sie aber in jedem Fall. Dieser Meinung sind auch die drei Jungs von Helldorado, die auf ihrem mittlerweile vierten Album Bones In The Closet einmal mehr groovenden Country-Rock mit morbidem Mariachi-Sound und einer Menge Tex-Mex-Feeling verbinden. Aber wie verdaulich ist dieser Stilmix über eine Laufzeit von 49 Minuten hinweg?

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Caballeros aus Down Under.

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Review | Kritik | Bewertung
Tracer - El Pistolero (2013)

El Pistolero - TracerBewertung: 3 von 6
Label: Mascot Record
www.tracer-band.com

Wer mit dem Schaffen von Tracer bisher noch nicht vertraut ist, dem kann verziehen werden: Bisher machten die drei Jungs aus Australien vor allem die Clubs und Konzerthallen Europas unsicher, ohne die Albumcharts und Webradio-Playlists zu knacken. Das könnte sich mit ihrem dritten Album El Pistolero nun ändern, wenn einmal mehr groovende Stonergitarren mit einem Hauch von Grunge zu einer ebenso rockigen wie massentauglichen Fiesta aufspielen. Gut, übertreiben wir die Texmex-Rhetorik mal nicht: Von Wüsten- und Gringoflair geprägt sind auf El Pistolero eigentlich nur die vier Stücke der "Suite del Desperado", die restlichen zwei Drittel des Albums sind von diesem Beinahe-Leitmotiv ziemlich unberührt.

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Skandinavien finest: Disco Ensemble.

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Review | Kritik | Bewertung
Disco Ensemble - Warriors (2013)

Warriors - Disco EnsembleBewertung: 5 von 6
Label: Columbia (Sony Music)
www.discoensemble.com

Wer jetzt behauptet, skandinavische Rockbands haben ein beinahe unverschämtes Talent… dürfte womöglich mit dieser Einschätzung richtig liegen. Was im hohen Norden die Charts dominiert, trifft zuweilen auch den musikalischen Geschmack des mitteleuropäischen Raumes und besteht mit Bravour im internationalen Wettbewerb. Nach groß angelegten Tourneen und dem ein oder anderen Festival-Auftritt in Roskilde, Glastonbury und selbstverständlich Rock am Ring / Rock im Park erspielten sich die Herren des Disco Ensemble einen Namen in der stetig wachsenden Fangemeinde. Jedes neue Albumrelease – und davon gibt es mittlerweile eine ganze Handvoll – bedeutete, einen weiteren Schritt zu gehen und diese Band dürfte noch lange nicht am endgültigen Ziel angekommen sein.

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