Soundcheck

Zeitlos klassische Momente.

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Adoro - Nah bei Dir (2014)

(4/6) Dank Künstlern wie Adoro lebt auch im Jahr 2014 immer noch die klassische Musik. Und zwar mit einer Interpretation und Umsetzung aktueller Titel, mit welcher sich Musikbegeisterte über viele Generationen hinweg anfreunden können. Dabei bauen die vier ausgebildeten Opernsänger eine Brücke zwischen Tradition und Moderne und schafften es damit an die Spitze der Hitparaden. Nah bei Dir ist bereits das sechste Studioalbum dieser unvergleichlichen Gesangskunst im deutschen Musikhimmel. Ihr Debüt katapultierte Adoro 2008 auf Platz 1 der Charts, gefolgt von Dreifachplatin. Auch die folgenden Alben erhielten ihre Bestätigung durch Auszeichnungen mit Edelmetal. Ihre Fans wissen, was sie von Adoro erwarten können: „Pop meets Klassik“ Neuinterpretationen, durch die in der Vergangenheit erfolgreiche Songs in neuem Gewand auferstehen.

Weiterlesen: Soundcheck: Adoro, Queen, Andre Rieu

Ein kurzer magischer Moment.

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Magic! - Don't Kill The Magic (2014)

(3/6) Die hierzulande verhältnismäßig noch wenig bekannte kanadische Band Magic! besitzt mit Nasri Atweh immerhin einen sehr angesehenen Leadsänger. Der junge Mann konnte sich bereits einen Namen als Songwriter von Branchengrößen wie Justin Bieber und Chris Brown machen. Ob man dies nun als gutes oder schlechtes Omen werten möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Allerdings vermutet man dahinter schon einiges an Hit-Potential. Völlig ungeplant bildete sich 2012 aus einer Jam-Session diese Combo. Den Anspruch an sich selbst definiert Nasri Atweh folgendermaßen: “I’m a huge fan of The Police, and I always wanted to do my own project that merged reggae, rock, pop and a little soul for quite some time.” Wenn man den Opener Rude hört, sind die Erwartungen beim Hörer direkt riesig, da Rude einen wirklich guten, ich möchte behaupten kompletten Song darstellt.

Weiterlesen: Soundcheck: Magic, Crobot, Bollmer

Ein vertrauter Klang in meinen Ohren.

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Schiller - Symphonia (2014)

(4/6) Christopher von Deylen zählt als Mastermind hinter dem Musikprojekt Schiller zu den erfolgreichsten Künstlern im Elektro-Bereich, insbesondere in Deutschland, aber auch mit internationalem Publikum, das auch mal eine größere Distanz zurücklegt, um seinen Sound als Live-Performance zu erleben und mitzufühlen. Im Laufe der 15-jährigen Karriere bis dato gab es natürlich einige immer wieder gerne gespielte Hits und dennoch bleibt Luft für Premieren. Eine solche feierte Schiller im Rahmen des Classic Open Air Festivals 2014, als er unter dem Motto „Schiller meets Classic“ gemeinsam mit dem 60-köpfigen Symphonic Pop Orchestra auf dem Berliner Gendarmenmarkt vor begeistertem Publikum performte. Jene „beeindruckende Synthese elektronischer Klangwelten und orchestralem Breitwandsound“, wie es von offizieller Seite so passend umschrieben wird, gibt es jetzt auch auf CD oder als Bundle CD + DVD als Aufzeichnung des unvergesslichen Konzerts für Freunde beider Musikgenres gleichermaßen.

Weiterlesen: Soundcheck: Schiller, Led Zeppelin, My Glorious

Das vierte Album einer bewegten Diskographie.

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Asa - Bed of Stone (2014)

(4,5/6) Der Name Asa bedeutet „Kleiner Falke“ in der Sprache Yoruba, die in Nigeria gesprochen wird. Dort ist die gleichnamige Sängerin aufgewachsen, die mit Bed of Stone in 2014 nun bereits ihr viertes Album veröffentlichte. Zwar ist sie in Paris geboren und lebt mittlerweile auch wieder dort, jedoch ist Asa mit ihrer afrikanischen Heimat nach wie vor eng verbunden, was sich mitunter auch darin ausdrückt, dass sie einige ihrer Songs auf dem Album auch in Yoruba verfasste. Zudem spielt sie bei ihrer Musik auf sehr kreative Art und Weise mit unterschiedlichen Stilrichtungen. So handelt es sich bei Dead Again, der ersten Singleauskopplung aus ihrem neuen Longplayer, um eine gediegene Soulballade mit Piano, während EYO mehr folkige Anklänge besitzt.

Weiterlesen: Soundcheck: Asa, Led Zeppelin, Cassandra Steen

Songmaterial neu aufgelegt.

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Gorgon City - Sirens (2014)

(3,5/6) Clubtauglicher Pop-Sound mit House-Einschlag ist natürlich ein weltweiter Erfolgsgarant, das steht völlig außer Frage. Nur wie soll man sie noch auseinander halten, die David Guetta’s, Robin Schulze’s und wie sie nicht alle heißen mögen in der umfangreichen Produzenten-Szene? Aus dem Londoner Norden steht mit Gorgon City ein weiteres vielversprechendes Duo bereits in den Startlöchern, um jetzt oder auch in Zukunft die Charts zu erobern. Mit ihrem Debütalbum Sirens läuten die Alarmglocken bei Fans des extrem tanztauglichen Genres selbstverständlich besonders laut und mit einer Single wie Ready For Your Love (feat. MNEK) im Rücken ist die erhöhte Aufmerksamkeit letztlich auch berechtigt. Das Thema „Liebe“ zu treibenden Beats geht als Konzept eigentlich immer auf. Deshalb bleiben Gorgon City mit Lover Like You und Katy B als gesangliche Unterstützung gleich in erwähntem Vibe.

Weiterlesen: Soundcheck: Gorgon City, Sonata Arctica, Lilly Wood and The Prick