Thriller

Eine Fahrt ins Ungewisse.

brd-noturningback

Review | Kritik | Bewertung
No Turning Back (2014)

Bewertung: 5 von 6
Studio: Studiocanal
www.noturningback.de

Ein Mann kommt gerade von einer Baustelle. Er wirft Regenjacke und Gummistiefel in den Kofferraum seines Wagens, danach nimmt er Platz auf dem Fahrersitz und schon ist man als Zuschauer mitten in der Handlung von No Turning Back gelandet. Mehr wird es in den nächsten 90 Minuten nicht zu sehen geben: einen Mann, der hinter dem Steuer seines Autos einem fernen Ziel entgegenstrebt. Er fährt durch eine regnerische Nacht über die Straßen und Autobahnen nahe London. Der einzige Schauspieler, den wir zu Gesicht bekommen, wird immer nur der Brite Tom Hardy sein, der aus Filmen wie Black Hawk Down oder Star Trek: Nemesis bekannt sein dürfte. Bereits an dieser Stelle mag man nun denken: „Was soll das für ein seltsamer Film sein und warum soll ich ihn mir überhaupt ansehen?“

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Die Stimme des schlechten Gewissens.

brd-stereo

Review | Kritik | Bewertung
Stereo (2014)

Bewertung: 4 von 6
Studio: EuroVideo
www.stereo-derfilm.de

Der 40-jährige Erik Keppler (gespielt von Jürgen Vogel) führt ein vermeintlich geregeltes Leben ohne allzu große Aufregung. Mit dem eigenen Bike wird der Besitzer einer Motorrad-Werkstatt zwar in letzter Zeit des öfteren wegen überhöhter Geschwindigkeit auf ländlichen Straßenabschnitten von der Polizei angehalten und verwarnt, das war es aber auch schon. Seit einiger Zeit ist der nett wirkende Mechaniker mit seiner Freundin Julia Weber (Petra Schmidt-Schaller) glücklich zusammen und kümmert sich rührend um deren kleine Tochter Linda, die er mit dem Motorrad vom Kindergarten abholt und sie darauf aber den ganzen Weg zum trauten Eigenheim schiebt, weil eine rasante Fahrt viel zu gefährlich wäre. Bei einer Begegnung mit Opa Wolfgang (Rainer Bock) muss er leicht verwundert feststellen, dass dieser Polizist ist und ihm erst kürzlich einen Strafzettel verpasst hatte.

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Zeit sein Leben zu ändern.

brd-3daystokill

Review | Kritik | Bewertung
3 Days To Kill (2014)

Bewertung: 5 von 6
Studio: Universum Film
www.3daystokill.de

Es klingt nach einer ganz normalen Agenten-Mission: die CIA ist nun schon seit 10 Jahren auf der Jagd nach dem bösen „Wolf“, dessen Identität weiterhin unbekannt ist. Welche Bedrohung er genau für die Gesellschaft darstellt, bleibt für den Zuschauer ebenfalls im Verborgenen, ist vielleicht auch nicht weiter relevant für die Handlung des Action-Thrillers 3 Days To Kill, der mit anderen charmanten Details punkten kann. Um den Wolf also aus seinem Schafspelz locken zu können, muss erst sein wichtigster Handlanger geschnappt werden: ein gewisser „Albino“ (besetzt mit Tómas Lemarquis). Dieser soll sich zu einem festgelegten Zeitpunkt in einem von der CIA gut bewachten Hotelkomplex einfinden, wo man ihm eine Falle stellen möchte.

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Nach dem Roman von Caryl Férey.

brd-zulu

Review | Kritik | Bewertung
Zulu (2014)

Bewertung: 4 von 6
Studio: Studio Hamburg
www.zulu-film.de

Ali Sokhela (gespielt von Forest Whitaker) ist Captain des Dezernats für Gewaltverbrechen und im südafrikanischen Kapstadt bedeutet dies eine Menge Arbeit, die dem Polizisten in den Vierzigern seines nicht leichten Lebens schlaflose Nächte bereitet. Er macht sich viele Sorgen um verschwundene Straßenkinder und seine selbst im hohen Alter noch jeden Tag hart arbeitende Mutter, die gerade mal so über die Runden kommt. Trotz seines augenscheinlich freundlichen Wesens ist Ali kein Familienmensch und sucht stattdessen regelmäßig die Dienste einer Prostituierten auf. Geschlechtsverkehr gibt es dabei keinen, was auf ein tragisches Erlebnis in seiner Kindheit  zurückzuführen ist. Sein Partner Brian Epkeen (Orlando Bloom) treibt es dafür umso bunter, was Alkoholexzesse und Frauen betrifft. Nicht selten verpasst der geräderte Detective deshalb seinen Dienstbeginn und macht sich in Kollegenkreisen nicht gerade beliebt.

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Ein verstörender Kunstfilm.

brd-undertheskin

Review | Kritik | Bewertung
Under The Skin (2014)

Bewertung: 3 von 6
Studio: Universum Film
www.undertheskin-film.de

Eine junge, schwarzhaarige Frau ist auf Männerfang. Sie fährt mit ihrem Transporter kreuz und quer durch die schottischen Highlands und spricht aus dem Seitenfenster wahllos Männer auf der Straße an. Von ihrem attraktiven Äußeren angetan, steigen die Auserwählten dann auch schnell in den Wagen, ohne dass hierfür große Überzeugungskünste notwendig wären. Anders als die Männer glauben, wartet aber kein spontaner Sex mit einer unbekannten Schönheit auf sie, sondern ein erschreckender und qualvoller Tod. Was so klingt, wie ein Thriller um eine Femme fatale, ist in Wirklichkeit ein enorm absonderlicher Science-Fiction Streifen, bei dem Hollywood-Beauty Scarlett Johansson die Hauptrolle spielt. In Wirklichkeit handelt es sich bei der Hauptfigur nämlich gar nicht um eine echte Frau, sondern ein Alien, dass sich die Haut einer Frau quasi wie ein Kostüm übergestreift hat.

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