Thriller

Weibliche Spürnase im Filmformat.

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Review | Kritik | Bewertung
Veronica Mars (2014)

Bewertung: 4 von 6
Studio: Warner Home Video
www.warnerbros.de

Eigentlich schuf Rob Thomas mit Veronica Mars nicht gerade die schlechteste Serienheldin und zahlreiche Kritiker lobten die Abenteuer der jungen Hobby-Detektivin, die bereits zu High School Zeiten ihrem Vater nacheiferte. Dieser war ursprünglich Sheriff der kalifornischen Kleinstadt Neptune, in der sämtliche Ereignisse stattfinden. Als man ihn suspendierte, eröffnete Keith Mars (Enrico Colantoni) kurzerhand eine eigene Privatdetektei und muss seitdem mit ansehen, wie die örtliche Polizei in einem Strudel aus Korruption versinkt. Seine Tochter Veronica unterstützte ihn anfangs nur in Sachen Papierkram, löste später allerdings auch selbst einige knifflige Fälle und könnte mit Kristen Bell dem Grunde nach nicht besser besetzt sein.

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Ein Kunstraub will gut geplant sein.

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Review | Kritik | Bewertung
The Art of The Steal - Der Kunstraub (2014)

Bewertung: 4,5 von 6
Studio: Sony Pictures Home Ent.
www.sphe.de

„Die wahre Währung der Welt ist nicht Geld, sondern Vertrauen.“ Diese Erkenntnis für Crunch Calhoun (Kurt Russell) resultiert aus einer recht bitteren Lebenserfahrung, die ihn sieben lange Jahre hinter Gitter brachte. Angesichts der besonderen Umstände des Warschauer Strafvollzugs vergisst man keine einzige Sekunde und Crunch hätte allen Grund dazu gehabt, ausführliche Rachepläne zu schmieden. Er wurde verraten, vom eigenen Bruder, Halbbruder besser gesagt. Nicky Calhoun (Matt Dillon) war und ist jedes Mittel recht, um seinen linken Hals aus der Schlinge des Gesetzes zu ziehen. Ursprünglich formten die beiden ein raffiniertes Team an Kunstdieben und es war jener vermeintlich letzte große Auftrag, der zum Scheitern verurteilt sein musste.

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Der Kampf einer Anwältin.

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Review | Kritik | Bewertung
Anklage: Mord - Im Namen der Wahrheit (2014)

Bewertung: 4 von 6
Studio: Koch Media
www.kochmedia-film.de

Denkt man an Justizkrimis, kommen einem meistens John Grisham oder zumindest jene Filme in den Sinn, die auf seinen Romanen basieren. Von denen gibt es bekanntlich eine ganze Menge und die meisten wissen, wie man auch außerhalb des Gerichtssaals die nötigen Emotionen erzeugt, indem persönliche Schicksale zumeist dramatisch, aber auch mal komödiantisch dargestellt werden. Diesen anspruchsvolleren Adaptionen eifert das vorliegende Anklage: Mord - Im Namen der Wahrheit merklich nach. Neben dem sperrigen deutschen Titel beschert uns Regisseurin Karen Moncrieff (zeichnet sich ebenfalls für das Drehbuch verantwortlich) auch ein unbequemes Gerichtsdrama mit Kate Beckinsale in der Hauptrolle. Freunde des Gerichtssaal-Settings kommen hier auf ihre Kosten, wirkliche Konkurrenz für die Grisham-Verfilmungen ist der Streifen aber nicht.

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Spiele um Dein Leben!

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Review | Kritik | Bewertung
Grand Piano (2014)


Bewertung: 4,5 von 6
Studio: Koch Media
www.kochmedia-film.de

Großartige Filme resultieren nicht selten aus schlichten Ideen. Das gilt insbesondere für solche Werke, die sich von den Regeln und Maßgaben eines bestimmten Genres bewusst fernhalten und ihren eigenen Weg gehen. Immer wieder hat man es in der Kinogeschichte erlebt, dass es die kleinen, die einfachen Pointen sind, die ein grandioses Leinwand-Spektakel triggern – man denke nur an Crank von Mark Neveldine und Brian Taylor oder Joel Schumacher's Nicht auflegen! mit Colin Farrell. An letzterem Actionfilm orientiert sich auch spürbar ein gewisses Grand Piano des spanischen Regisseurs Eugenio Mira. Ist es in Schumacher's Werk ein Telefonat, das unter keinen Umständen beendet werden darf, sollte Farrell nicht sterben wollen, so muss in Mira's Geschichte Elijah Wood fehlerfrei in die Klaviertasten greifen, um nicht gemeuchelt zu werden.

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Die Vergangenheit stirbt niemals.

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Review | Kritik | Bewertung
Tokarev (2014)

Bewertung: 4,5 von 6
Studio: Ascot Elite Home Ent.
www.ascot-elite.de

Manchmal holt uns die Vergangenheit ausgerechnet in jenen Lebensphasen wieder ein, die uns vor Glück alle schlechten Erfahrungen vergessen ließen… Paul Maguire (Nicolas Cage) ist ein erfolgreicher Geschäftsmann der Baubranche und ein strenger, aber ebenso cooler Familienvater. Im Hintergrund plant er eine Party anlässlich des 16. Geburtstages seiner geliebten Tochter Caitlin (Aubrey Peeples), achtet aber gleichermaßen auf ihre schulischen Leistungen und den richtigen Umgang. Ein „ehrlicher Arbeiter“ wie der junge Michael Freund wird geradeso akzeptiert und so dürfen die Kids auch zu Hause chillen, während Paul und seine neue Frau Vanessa (gespielt von Rachel Nichols) – Caitlin’s leibliche Mutter verstarb an Brustkrebs – gemeinsam zu einem wichtigen Geschäftsessen fahren.

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